PM 13/07/2007

Jugendmeereswettbewerb „Forschen auf See“ startet!

Erste Schülergruppe aus Hamburg erforscht die Folgen der Elbvertiefung
Hamburg, 13.07.2007 – Aktuelle Themen wie die Elbvertiefung und die Auswirkungen der globalen Klimaveränderungen auf das Meer bilden den Schwerpunkt beim diesjährigen Wettbewerb „Forschen auf See“. Im dritten Wettbewerbsjahr forschen zwei Schülergruppen aus Hamburg und Gymnasiasten aus Jever und Lübeck unter der Leitung eines erfahrenen Wissenschaftspaten an Bord des Hamburger Forschungs- und Medienschiffes ALDEBARAN. Die fünf Schülergruppen, die jeweils eine Woche in der Nord- und Ostsee forschen, wollen alle mit ihren selbst entwickelten Forschungsideen einen Beitrag zum Verständnis sowie zur Erforschung und Erhaltung des bedrohten Lebensraums Meer leisten. Die ALDEBARAN verlässt zusammen mit der ersten Schülergruppe vom Hamburger Luisen-Gymnasiums am Sonntag, den 15. Juli im Beisein des Hamburger Staatsrats der Behörde für Bildung und Sport, Dr. Michael Voges, den Hamburger Hafen Richtung Glückstadt.

Die vier Schülerinnen und Schüler des Luisen-Gymnasiums wollen im Rahmen ihrer Forschungsexpedition die möglichen ökologischen Folgen durch die geplante Fahrwasservertiefung der Elbe untersuchen. Mit Strömungsmesser, Wasserschöpfer und einer Vielfachsonde für Temperatur und Salzgehalt messen die Schüler zusammen mit ihrer Wissenschaftspatin Dagmar Hainbucher vom Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften die Tideströmungen der Elbe zwischen Glückstadt und Brunsbüttel. Das Hamburger Luisen-Gymnasium ist die bisher erfolgreichste teilnehmende Schule des Meereswettbewerbs „Forschen auf See“ - sie hat in den Wettbewerbsjahren 2005 und 2006 bereits einen ersten und zweiten Platz belegt.


Mit wechselnden Schülerteams segelt und forscht die ALDEBARAN mehrere Wochen in der Elbmündung, der Nordsee um Helgoland, Sylt und bricht zur letzten Expedition in die Ostsee auf. Vier von fünf Schülerteams untersuchen die Folgen des Klimawandels auf unsere Meere: z.B. die Auswirkungen von Offshore-Anlagen und die Einwanderung von exotischen Meeresbewohnern. Neben modernen meereswissenschaftlichen Forschungsgeräten werden auch Forschungstaucher und Unterwasserkameras eingesetzt, um die untersuchte Unterwasserwelt live auf einem Großbildschirm unter Deck der ALDEBARAN beobachten zu können.

Den Wettbewerb veranstaltet das Hamburger Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften unter der Schirmherrschaft der Hamburger Senatorin für Bildung und Sport, Alexandra Dinges-Dierig. Der Wettbewerb an Bord der 14 Meter langen und 4,5 Meter breiten ALDEBARAN findet vom 15. Juli bis 17. August statt. Dank der besonderen medialen Ausstattung der ALDEBARAN kann die Öffentlichkeit die Forschungsexpeditionen in zahlreichen Reportagen im Fernsehen und Radio sowie online über die Website www.meereswettbewerb.de live miterleben.



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