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Aus alt mach neu – Schiff Ahoi

 

Mit ungewöhnlich hohem zeitlichen und personellen Engagement wurde das Medien- und Forschungsschiff ALDEBARAN an der Hamburger Überseebrücke binnen drei Wochen wieder auf Vordermann gebracht. Nach dem Mastbruch im Biskaya-Sturm wurde ein neuer Mast mit modernster Navigations- und Kommunikationstechnologie dank der Hilfe der Crew der Cap San Diego an Bord gestellt. Neue Multibandantennen, Durchsage- und Signallautsprechern sowie spezielle Signallampen für den Einsatz als Forschungsschiff wurden nachgerüstet. Gleichzeitig nutzte das ALDEBARAN-Team die Gelegenheit die Kommunikations- und Navigationstechnik im Schiff auf den neuesten Stand zu bringen.

Im Schiffsinneren wurden insbesondere die Wassertanks erneuert, was zur Folge hatte, dass das komplette Schiff leergeräumt werden musste: Polster, Holzverkleidungen, die Kombüse und die Toilette- kurzum alles, was nicht niet- und nagelfest war wurde ausgebaut und in Kellern und an der Pier zwischengelagert. Mit der professionellen Unterstützung von Bootsbauern, Elektronikern und Mechanikern gelang es, elektronische Teile und die Tanks auszuwechseln. Die moderne Vacuumtoilette wurde dabei auch noch einmal von Grund auf geprüft und die Dichtungen erneuert.

Als Schmuckstück wurde schließlich das neue Großsegel an dem neuen Mast gehisst. Umrahmt von den Logos von Hamburg@Work, ZMAW, Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und Deutschlandradio, die als Partner mit ALDEBARAN verbunden sind, leuchtet ein Meeresbild des renommierten Künstlers Franco Costa. Toni Gerken aus Wedel sorgte mit seinem Know-how dafür, dass das Segel auch bei Wind und Wetter Farbe bekennen kann.

Am 27. Juni war es endlich soweit und die ALDEBARAN stach zur ersten Forschungsexpedition nach Helgoland in See.