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Meereswettbewerb „Forschen auf See“ startet mit fünf Gewinnerteams!

 

Fünf auserwählte Schülerteams bekommen auch diesen Sommer wieder die einmalige Chance, in der Deutschen Bucht zu forschen und spannenden Meeresthemen mit Mikroskop, Planktonnetz und Tauchausrüstung auf den Grund zu gehen. Die Gewinner des Wettbewerbs „Forschen auf See 2006“ werden eine Woche lang in den Sommerferien an Bord des Medien- und Forschungsschiffes ALDEBARAN ihre selbst entwickelten wissenschaftlichen Projekte unter der fachlichen Anleitung eines erfahrenen Wissenschaftlers durchführen. Der prominenteste „Wissenschaftspate“ ist der renommierte Meteorologe Prof. Dr. Hartmut Graßl, der Schülerteams zum Thema CO2 und Klimawandel betreut.

Wissenschaftler des Zentrums für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) haben in den letzten Wochen die fünf besten Projekteinreichungen von Schülern ab der 9. Klasse für den Meereswettbewerb „Forschen auf See“ ausgewählt. Die Projekteinreichungen der Schüler überzeugten alle mit außergewöhnlich ideenreic hen Konzepten in den Disziplinen Meereschemie, Meeresbiologie und Meeresphysik. Thematischer Schwerpunkt der eingereichten Schülerprojekte ist die Rolle des Meeres in Zeiten des vorhergesagten Klimawandels und seine Auswirkungen auf die Ozeane. „Die Projekteinreichungen der Schüler sind außergewöhnlich anspruchsvoll und wissenschaftlich hoch aktuelle und interessante Themen, dessen Ergebnisse auch in die laufenden Projekte des ZMAW eingehen werden“, betont Prof. Dr. Michael Schatzmann, stellvertretender Sprecher des ZMAW in Hamburg. „Die fünf Gewinner bringen ein hohes Potenzial an wissenschaftlichem Know-how mit und haben mit ihren Projekteinreichungen schon den ersten Schritt in Richtung „Forschung der Zukunft“ getan.“

Die Gewinnerprojekte des diesjährigen Meereswettbewerbs sind:

Luisen-Gymnasium (Ausfahrt: 9.7. bis 14.7.) Start: Helgoland /  Ziel: Brunsbüttel

Welche Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten liegen der Lösung von CO2 und der Bildung von Hydrogenkarbonat in Süß-, Salz- und Brackwasser zugrunde?

Albrecht-Thaer und Charlotte-Paulsen Gymnasium (16.7. bis 21.7.) Start: Brunsbüttel /  Ziel: Husum

Treibhaus über der Nordsee und Analyse des Chlorophyllgehalts von Algen

Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium (23.7. bis 28.7.) Start: Husum /  Ziel: Helgoland

Umweltsignale: Entwicklung von verschiedenen Phytoplanktonkulturen bei bestimmten UV-Bedingungen

Christianeum (30.7 bis 4.8) Start: Helgoland /  Ziel: Büsum

Natürliche Aufnahme von CO2 durch das Meer

Heidberg Gymnasium (6.8.-11.8.) Start: Büsum /  Ziel: Helgoland

Hat Helgoland ein Stickstoffproblem?

Der Meereswettbewerb „Forschen auf See“ ist ein Projekt des Zentrums für Marine und Atmosphärische Wissenschaften und findet unter der Schirmherrschaft der Hamburger Senatorin für Bildung und Sport, Alexandra Dinges-Dierig, statt. Der Wettbewerb dient der Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und soll die Nachwuchsforscher vor allem für das größte und wichtigste Ökosystem auf dem Planeten Erde begeistern.

In zahlreichen Reportagen kann die Öffentlichkeit die Forschungsexpeditionen dank der besonderen technischen Ausstattung des ALDEBARAN-Schiffes im Fernsehen und Radio live miterleben.

Weitere Infos im Internet unter der Adresse www.meereswettbewerb.de